Drift ist der Auslöser von Aktions- Reaktions- und Kommunikationsketten und -wolken, die zu Druck führen. Nicht Maßnahmen. Nicht Planung. Nicht Verwaltung.
Die nachfolgende Klassifizierung ist Statusaufnahme bei Drucksituationen und Einzelvorhaben, die aus Systemabhängigkeiten bestehen oder diese kreieren.
Sie ist weder Forderung noch Maßnahmenrechtfertigung. Sie ist logisches Instrument zur Trennung von selektiver und ganzheitlicher Betrachtung zur Lokalisierung und Dimensionierung von Räumen und Schnittstellen.
Die Betrachtungsraumverfahren sind Zielstromanalyse (PEC), das Driftverhalten, bezogen auf ausgewählte Bereiche (Drift-Radar) und die explizite Zielraumbetrachtung (LEX). Sie öffnet und ordnet Betrachungsräume in der Substanz und inprimären nicht sekundären Zielvorstellungen. Dauerhafte Stabilität ist das einzige Kriterium. Für Prognosen gesamtkommunaler Entwicklung sind die Verfahren Drift-Radar und MOAT Voraussetzung.
Bruchmechanik
Objekt-/Projektebene. Steuerung der Aktionsmechanik.
Integrations- Strukturlayer Festlegung der Freiheitsgrade/Handlungsräume: Replaceement, Redirection. Stabilisierung vs. Neuordnung.
Gesellschaftliche Ebene. Wie tief oder breit ist die gesellschaftlich-kommunale Reichweite und Verankerung eines tatsächlichen oder möglichen Einzelbruchs?
Bruch betrifft die Vorstellung, nicht die Realität.
Bruch betrifft laufende Projekte, aber nicht den Betrieb.
Bruch betrifft bestehende Strukturen, die funktionieren oder funktionierten.
Bruch hat strukturelle Folgewirkungen, Kollateralschäden im Prozess.
Objekt-/Projektebene. Steuerung der Inteventionsmechanik.
Systemebene. Steuerung der Envelopes und Datensätze.
Mietpreise und fehlender Wohnraum sind massive Probleme aber keine primären Problemfelder, sondern ergeben sich aus diesen.